Für Unternehmen mit Microsoft 365, die entscheiden, ob sie einen Agenten in Copilot Studio bauen oder einen individuellen Agenten bauen lassen: wie Copilot Studio abgerechnet wird, was es gut kann, wo es endet und wie Sie wählen.
Das erfahren Sie
- Wie Copilot Credits, Credit-Pakete und Abrechnung nach Verbrauch funktionieren
- Was eine Microsoft-365-Copilot-Lizenz für Agenten abdeckt
- Was Microsofts eigene Beispielagenten pro Monat kosten
- Was passiert, wenn einem Agenten die Credits ausgehen
- Die dokumentierten Grenzen bei Dateien, Fragen und Datenstandort
- Vier Fragen, die zwischen Copilot Studio und einem individuellen Agenten entscheiden
Microsoft Copilot Studio ist Microsofts Werkzeug zum Bau von Agenten, die Fragen beantworten und Aufgaben in Microsoft 365, Teams, auf einer Website oder in einem anderen Kanal erledigen. Im Oktober 2026 rechnete es jede Antwort in Copilot Credits ab, von 1 Credit für eine vorgegebene Antwort bis 10 für eine Suche über die Microsoft-365-Daten Ihres Unternehmens, zu 173,30 € zuzüglich Umsatzsteuer für 25.000 Credits im Monat, während Beschäftigte mit einer Microsoft-365-Copilot-Lizenz interne Agenten ohne Zusatzkosten nutzten. Wer mit dem Agenten spricht, bestimmt deshalb den größten Teil der Kosten. Dieser Beitrag rechnet Microsofts veröffentlichte Tarife in Monatsbeträge um, sammelt die dokumentierten Grenzen, die für kleine und mittlere Unternehmen zählen, und zeigt, wann ein individueller Agent besser passt.
Microsoft Copilot Studio ist das Werkzeug, das Microsoft zum Bau von Agenten verkauft: Assistenten, die Fragen aus Ihren Dokumenten beantworten und Schritte in Ihren Systemen ausführen. Es läuft auf Microsoft 365, und die damit gebauten Agenten können in Teams, auf einer Website oder in Microsofts eigenem Copilot erscheinen.
Die meisten Unternehmen, die es in Betracht ziehen, zahlen bereits für Microsoft 365. Die Frage ist, ob ihr Agent dorthin gehört oder in einen eigenen Bau. Dieser Beitrag beantwortet das mit Microsofts eigenen Preisen und Dokumentationen.
Was ist Microsoft Copilot Studio?
Microsoft Copilot Studio ist Microsofts vollständiges Werkzeug zum Bau von Agenten für eine Abteilung, ein ganzes Unternehmen oder externe Kunden, mit mehrstufigen Abläufen, Freigaben und Verbindungen zu Systemen außerhalb von Microsoft 365. Stand Oktober 2026 bietet Microsoft daneben ein leichteres Werkzeug an: den Agent Builder in Microsoft 365 Copilot, für „Lightweight Q&A agents“, die eine Person oder ein kleines Team nutzt.[5]
Beide Werkzeuge stehen auf einer Stufenleiter. Im Agent Builder baut eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter in Alltagssprache einen Frage-Antwort-Helfer für die SharePoint-Dateien des eigenen Teams. Copilot Studio ist das separate Webportal, in dem ein „Maker“ Agenten mit Verzweigungen, Verbindungen zu anderen Systemen, autonomen Auslösern und getrennten Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen baut.[5] Ein Agent aus dem Agent Builder lässt sich nach Copilot Studio kopieren, wenn er der einfachen Version entwächst.[5] Der Agent Builder ist außerdem kostenlos nutzbar für Agenten, die nur aus öffentlichen Webinhalten antworten, ohne Unternehmensdaten.[5]
Microsofts eigene Beispiele zeigen den Unterschied. Für den Agent Builder: ein FAQ-Bot für ein Projekt oder ein Einarbeitungshelfer. Für Copilot Studio: ein Kundenservice-Agent, der Tickets anlegt und an eine Person eskaliert, oder ein Vertriebsassistent, der CRM-Daten liest und eine Freigabe startet.[5] Dieser Beitrag behandelt Copilot Studio, das Werkzeug für die zweite Art.
Was kostet Copilot Studio?
Stand Oktober 2026 wird Copilot Studio in Copilot Credits abgerechnet: 173,30 € im Monat zuzüglich Umsatzsteuer für ein Paket mit 25.000 Credits (200 US-Dollar) oder 0,01 US-Dollar pro Credit nach Verbrauch.[3][4] Jede Antwort oder Aktion verbraucht zwischen 1 und 10 Credits, und nicht verbrauchte Credits verfallen am Monatsende.[1][2]
Microsoft rechnet ab, was der Agent tut, nicht wie viele Menschen ihn nutzen:
| Was der Agent tut | Credits | Paketpreis je Vorgang | Nach Verbrauch |
|---|---|---|---|
| Vorgegebene Antwort, vom Maker geschrieben | 1 | 0,008 US-Dollar | 0,01 US-Dollar |
| KI-generierte Antwort | 2 | 0,016 US-Dollar | 0,02 US-Dollar |
| Agentenaktion (ein Schritt, ein Auslöser, ein Denkschritt) | 5 | 0,04 US-Dollar | 0,05 US-Dollar |
| Suche über Ihre Microsoft-365-Daten („tenant graph grounding“) | 10 | 0,08 US-Dollar | 0,10 US-Dollar |
| Agent Flow, je 100 Aktionen | 13 | 0,104 US-Dollar | 0,13 US-Dollar |
| Sprache, pro Minute (GenAI Voice) | 35 | 0,28 US-Dollar | 0,35 US-Dollar |
Beim Paketpreis kostet ein Credit 0,008 US-Dollar, also 200 US-Dollar geteilt durch 25.000, beim deutschen Paketpreis rund 0,0069 €; nach Verbrauch kostet er 0,01 US-Dollar.[2][3][4] Eine Frage kann mehrere Zeilen gleichzeitig nutzen. Microsofts eigenes Beispiel eines Agenten, der Unternehmensdaten durchsucht, verbraucht 12 Credits für eine Antwort: 10 für die Suche und 2 für die Antwort.[2]
Für Beschäftigte ändert die Lizenz alles. Eine Microsoft-365-Copilot-Lizenz kostet 26 € pro Nutzer und Monat zuzüglich Umsatzsteuer bei jährlicher Abrechnung (30 US-Dollar).[3] Wer sie hat, kann Agenten in Copilot Chat, Teams und SharePoint nutzen, ohne Credits für Antworten oder Suchen über Unternehmensdaten zu verbrauchen.[1][2] Microsofts Abrechnungstabelle nennt die volle Microsoft-365-Copilot-Lizenz. Wenn Sie den kleineren Plan Copilot Business haben, lassen Sie sich von Microsoft oder Ihrem Partner bestätigen, dass dasselbe gilt.
Zwei weitere Kosten liegen außerhalb der Credits. „An Azure subscription is required to use agents“, und mit einer Testlizenz können Sie bauen und testen, aber nicht veröffentlichen.[3][1]
Was kostet ein Copilot-Studio-Agent pro Monat?
Ein Agent für Kunden kostet echtes Geld, ein interner Agent für lizenzierte Beschäftigte wenig. Microsofts eigenes Beispiel eines Support-Agenten auf einer Website verbraucht 7.200 Credits am Tag. In einem Monat mit 30 Tagen sind das 216.000 Credits: neun Credit-Pakete, 1.559,70 € (1.800 US-Dollar), oder 2.160 US-Dollar nach Verbrauch.[2] Ein Agent, den nur lizenzierte Beschäftigte in Teams nutzen, verbraucht für seine Antworten keine Credits.[2]
Microsofts Abrechnungsseite rechnet ihre drei Beispiele pro Tag. In einem Monat mit 30 Tagen ergeben sie:
| Microsofts Beispiel | Credits pro Tag (Microsoft) | Credits pro Monat (×30) | Monatskosten: Pakete / nach Verbrauch |
|---|---|---|---|
| Support-Agent auf der Website: 900 Kunden am Tag, je vier vorgegebene und zwei KI-Antworten | 7.200 | 216.000 | 9 Pakete, 1.559,70 € / 2.160 US-Dollar |
| Vertriebsagent mit Suche über Unternehmensdaten: 100 nicht lizenzierte Beschäftigte am Tag, je vier KI-Antworten und vier Suchen | 4.800 | 144.000 | 6 Pakete, 1.039,80 € / 1.440 US-Dollar |
| Bestellagent: vier Aktionen je neuer Bestellung | 20 je Bestellung | 18.000 bei 30 Bestellungen am Tag | 1 Paket, 173,30 € / 180 US-Dollar |
Im Vertriebsbeispiel gab es außerdem 50 lizenzierte Beschäftigte, die nichts kosteten.[2] Ihre Nutzung erscheint gar nicht auf der Rechnung. Das ist das Muster: Derselbe Agent ist für Beschäftigte mit Copilot-Lizenz nahezu kostenlos und wird für alle anderen pro Antwort abgerechnet.
Microsofts eigenes Beispiel eines Support-Agenten verbraucht 7.200 Credits am Tag. Im Monat sind das neun Credit-Pakete, 1.559,70 €.
Pakete sind pro Credit günstiger, verfallen aber monatlich. Die Abrechnung nach Verbrauch kostet zu Listenpreisen 25 % mehr pro Credit, berechnet aber nur, was Sie nutzen.[3][4] Microsoft verkauft außerdem einen einjährigen Vorauszahlungsplan mit „Save up to 20%“.[3] Für Ihre eigenen Zahlen veröffentlicht Microsoft einen Nutzungsrechner für Agenten.[2]
Um Ihren eigenen Agenten vor dem Bau zu schätzen, brauchen Sie vier Zahlen:
- Gespräche pro Monat, aus Ihrem Support-Postfach, Anrufprotokoll oder Helpdesk.
- Antworten pro Gespräch, nach Art. Vorgegebene Antworten kosten 1 Credit, KI-Antworten 2, Suchen über Unternehmensdaten 10.[2]
- Aktionen pro Gespräch, etwa ein Ticket anlegen oder einen Flow starten, zu je 5 Credits.[2]
- Den Anteil der Nutzer mit Microsoft-365-Copilot-Lizenz, deren interne Nutzung nicht berechnet wird.[2]
Multiplizieren Sie die ersten drei, ziehen Sie den lizenzierten Anteil ab und vergleichen Sie das Ergebnis mit einem Paket von 25.000 Credits. Wenn die Zahl saisonal schwankt, planen Sie für den stärksten Monat, weil Credits nicht übertragen werden.[1]
Was passiert, wenn die Credits in Copilot Studio ausgehen?
Microsoft schaltet den Agenten ab. Nach Microsofts Regel gilt: Erreicht ein Tenant 125 % seiner vorausbezahlten Kapazität, „Custom agents are disabled“, und wer ihn danach nutzen will, liest „There is a billing issue.“ oder „This agent is currently unavailable. It has reached its usage limit.“[2] Nicht verbrauchte Credits aus ruhigen Monaten werden nicht auf starke übertragen.[1]
Bis zu diesem Punkt duldet Microsoft Mehrverbrauch, „similar to a grace period“.[2] Ein laufendes Gespräch wird beendet, danach antwortet der Agent nicht mehr, bis Kapazität hinzukommt oder der Monat neu beginnt.[2] Agent Flows verhalten sich anders: Ist die vorausbezahlte Kapazität aufgebraucht, werden neue Flow-Läufe blockiert, während der Agent weiter antwortet.[2]
Microsoft dokumentiert zwei Schutzmaßnahmen. Eine Umgebung, die mit einer Azure-Abrechnung nach Verbrauch verbunden ist, wird nicht abgeschaltet, weil Mehrverbrauch stattdessen berechnet wird.[2] Und Administratoren können im Power Platform Admin Center monatliche Verbrauchsgrenzen je Agent setzen.[2] Ein Saisonbetrieb sollte vorab entscheiden, was er will: eine Rechnung, die im Dezember wächst, oder einen Agenten, der stehen bleibt.
Was kann Copilot Studio gut?
Copilot Studio ist am stärksten bei internen Agenten, die für Beschäftigte mit Copilot-Lizenz aus Microsoft-365-Daten antworten. Seine Agenten beachten bestehende Microsoft-365-Berechtigungen, erscheinen in Teams und SharePoint und werden über Microsofts Admin Center verwaltet.[5] Für diese Beschäftigten kosten Antworten keine Credits.[2]
Fünf Dinge sprechen dafür:
- Berechtigungen, die Sie schon pflegen. In Microsoft 365 gebaute Agenten sehen nichts, was eine Nutzerin oder ein Nutzer nicht öffnen darf: „If a user doesn't have access to a SharePoint site, Teams channel, or Outlook mailbox, the agent doesn't surface content from those sources.“[5]
- Dort, wo Beschäftigte schon arbeiten. Agenten erscheinen in Teams, Copilot Chat und SharePoint, niemand lernt ein neues Werkzeug.
- Freigaben und Abläufe. Copilot Studio unterstützt „multi-step logic, approvals, and branching workflows“ und Verbindungen zu Systemen außerhalb von Microsoft 365.[5] Unser Beitrag zu Freigabe-Workflows in einem KI-Agenten-System zeigt, was ein guter Freigabeschritt braucht.
- Verwaltung. Getrennte Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen, Richtlinien gegen Datenabfluss und Prüfprotokolle gehören zur Plattform.[5]
- Kein neuer Anbieter. Auftragsverarbeitung, Abrechnung und Verwaltung bleiben bei Microsoft.
Für ein Unternehmen, in dem alle Beschäftigten eine Copilot-Lizenz haben und der Agent Fragen aus SharePoint beantwortet, ist Copilot Studio meist die richtige erste Wahl. Die Kosten liegen in der Zeit des Makers, nicht in den Credits.
Welche Grenzen hat Copilot Studio?
Stand Oktober 2026 nennt Microsofts eigene Seite zu Grenzen Einschränkungen bei Dateigrößen, der Art der Fragen, die Agenten beantworten können, Anfrageraten und gekennzeichneten Dokumenten. Ohne Microsoft-365-Copilot-Lizenz im Tenant nutzen KI-Antworten aus SharePoint nur Dateien „under 7 MB“, und Agenten können keine Frage beantworten, die eine Datei beim Namen nennt.[6]
Diese Grenzen betreffen kleine und mittlere Unternehmen am ehesten:
| Grenze (Microsoft Learn) | Was das für Sie bedeutet |
|---|---|
| SharePoint-Dateien für KI-Antworten müssen ohne Microsoft-365-Copilot-Lizenz im Tenant unter 7 MB liegen; bis 200 MB mit Lizenz und eingeschalteter Suche über Unternehmensdaten[6] | Lange Handbücher und Verträge fallen unbemerkt heraus, solange niemand im Tenant eine Copilot-Lizenz hat |
| Fragen, die eine Datei beim Namen nennen, „can't be answered“; kein Auflisten oder Zählen von Dateien in einem Ordner[6] | „Was steht in der Preisliste 2025?“ oder „Wie viele Verträge liegen in diesem Ordner?“ scheitern |
| Abfragen an SharePoint-Listen liefern „the first 2,048 rows“[6] | Größere Listen ergeben unvollständige Antworten |
| „agents can't write and run code“; Antworten auf Auswertungsfragen zu Tabellen „might not be optimal“[6] | Es ist kein Tabellenanalyst |
| Als vertraulich oder streng vertraulich gekennzeichnete oder passwortgeschützte Dokumente „show as ready for use but don't provide responses“[6] | Ihre sensibelsten Dokumente fallen ohne Fehlermeldung heraus |
| Hochgeladene Inhalte aus OneDrive und SharePoint werden alle vier bis sechs Stunden synchronisiert[6] | Ein korrigiertes Dokument kann am selben Nachmittag noch die alte Antwort liefern |
| 50 KI-Anfragen pro Minute und Umgebung bei 1–10 Credit-Paketen; darüber sehen Nutzer eine Fehlermeldung[6] | Ein viel genutzter öffentlicher Agent mit kleinem Plan kann gedrosselt werden |
Auch der Datenstandort hat Bedingungen. Ein Tenant liegt nur dann innerhalb der EU Data Boundary von Microsoft, wenn seine Rechnungsadresse in der EU oder EFTA liegt „and“ alle seine Umgebungen in EU-Regionen angelegt sind, und Copilot Studio „can be configured to access generative AI features in other areas“.[7] Bei Verbindungen zu Systemen außerhalb von Microsoft liegt die Verantwortung für diese Datenflüsse beim Maker des Agenten.[7] Unser Beitrag zu Microsoft Copilot und DSGVO behandelt die Einstellungen, die bestimmen, wo Copilot Daten verarbeitet. Zum Testen jedes Agenten, der aus Dokumenten antwortet, siehe wo Antworten einer KI-Wissensdatenbank scheitern.
Copilot Studio oder individueller Agent: Was passt zu Ihrem Agenten?
Copilot Studio passt, wenn lizenzierte Beschäftigte den Agenten auf Microsoft-365-Daten nutzen und jemand im Haus ihn pflegen kann. Ein individueller Agent passt, wenn Kunden oder nicht lizenzierte Nutzer das Volumen bestimmen, wenn die Arbeit durch Systeme außerhalb von Microsoft läuft oder wenn niemand den Bau verantwortet. Weil Microsoft jede Antwort an Kunden oder nicht lizenzierte Nutzer berechnet, ist die Zielgruppe der entscheidende Kostenfaktor.[2][3]
| Frage | Spricht für Copilot Studio | Spricht für einen individuellen Agenten |
|---|---|---|
| Wer spricht mit dem Agenten? | Beschäftigte mit Microsoft-365-Copilot-Lizenz: keine Credits für Antworten[2] | Kunden oder nicht lizenzierte Beschäftigte in großer Zahl: Jede Antwort wird berechnet, und Agenten stoppen bei 125 % der vorausbezahlten Kapazität[2] |
| Wo findet die Arbeit statt? | SharePoint, Teams, Outlook, Dataverse | Ein CRM, ERP, Shop oder Ticketsystem außerhalb von Microsoft, wo Zugriffe je System gestaltet werden müssen |
| Wer baut und pflegt ihn? | Jemand im Haus, der die Rolle des Makers übernimmt | Niemand im Haus; Bau und Änderungen werden eingekauft |
| Wo müssen Daten und Modelle laufen? | Microsofts EU Data Boundary reicht, mit ihren Bedingungen[7] | Ein bestimmter europäischer Anbieter, eine Region oder ein Modell ist vorgeschrieben |
Drei oder vier Antworten in der linken Spalte: Bauen Sie ihn in Copilot Studio, und beginnen Sie mit dem Agent Builder, wenn der Agent nur Fragen beantwortet. Überwiegend Antworten rechts: Rechnen Sie den individuellen Weg durch, bevor Sie bauen. Eine Mischung ist häufig. Viele Unternehmen behalten interne Frage-Antwort-Agenten in Microsoft 365 und lassen den Agenten für Kunden oder über Systeme hinweg separat bauen.
Die Frage der Pflege wird am häufigsten übersprungen. Auch ein Copilot-Studio-Agent braucht jemanden, der sein Wissen aktualisiert, seine Antworten prüft und Microsofts Änderungen nachzieht, etwa den Wechsel von Nachrichten zu Copilot Credits am 1. September 2025.[1] Unser Beitrag dazu, was der Eigenbau von KI-Agenten erfordert, beschreibt diese Verantwortung. Die allgemeine Methode für jede Entscheidung zwischen Bauen und Kaufen, einschließlich eines Kostenvergleichs über 24 Monate, finden Sie unter was ein individueller Agent ist und wann sich der Bau lohnt.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet Copilot Studio? Im Oktober 2026 verkaufte Microsoft Kapazität für Copilot Studio in Paketen zu 25.000 Copilot Credits für 173,30 € im Monat zuzüglich Umsatzsteuer (200 US-Dollar) oder nach Verbrauch zu 0,01 US-Dollar pro Credit. Eine vorgegebene Antwort kostet 1 Credit, eine KI-generierte Antwort 2, eine Agentenaktion 5 und eine Suche über Ihre Microsoft-365-Daten 10. Nicht verbrauchte Credits verfallen am Monatsende.
Ist Copilot Studio in Microsoft 365 Copilot enthalten? Teilweise. Eine Microsoft-365-Copilot-Lizenz, im Oktober 2026 26 € pro Nutzer und Monat zuzüglich Umsatzsteuer bei jährlicher Abrechnung, umfasst das Bauen von Agenten in Copilot Studio, und lizenzierte Beschäftigte zahlen für Antworten in Copilot Chat, Teams oder SharePoint nichts. Kunden, nicht lizenzierte Beschäftigte und Agent Flows mit anderen Auslösern verbrauchen Credits.
Welche Grenzen hat Copilot Studio? Microsofts Dokumentation, aktualisiert im Oktober 2026, nennt mehrere. Ohne Microsoft-365-Copilot-Lizenz im Tenant nutzen KI-Antworten nur SharePoint-Dateien unter 7 MB. Agenten können keine Fragen beantworten, die eine Datei beim Namen nennen, keine Dateien in einem Ordner auflisten oder zählen, lesen nur die ersten 2.048 Zeilen einer SharePoint-Liste, führen keinen Code für Auswertungen aus und ignorieren als vertraulich gekennzeichnete Dokumente.
Wann ist ein individueller Agent besser als Copilot Studio? Wenn viele Kunden oder nicht lizenzierte Nutzer mit dem Agenten sprechen, wenn er in Systemen außerhalb von Microsoft 365 arbeiten muss, wenn niemand im Unternehmen ihn pflegen kann oder wenn Daten bei einem bestimmten Anbieter oder in einer bestimmten Region bleiben müssen. Für interne Agenten, die lizenzierte Beschäftigte auf Microsoft-365-Daten nutzen, ist Copilot Studio meist die bessere erste Wahl.
Quellen
- Microsoft Learn, Standard harness licensing (Copilot Studio), 3. August 2026, aktualisiert am 15. Oktober 2026, abgerufen am 15. Oktober 2026. Verwendet für die Credit-Währung und ihren Wechsel 2025, die monatliche Durchsetzung ohne Übertrag, die kostenfreie Nutzung durch lizenzierte Beschäftigte und die Grenzen der Testlizenz.
- Microsoft Learn, Billing rates and management (Copilot Studio), 3. August 2026, aktualisiert am 1. Oktober 2026, abgerufen am 15. Oktober 2026. Verwendet für Credit-Tarife, Sprachtarife, die drei Abrechnungsbeispiele, die 125-%-Regel und die Meldungen an Nutzer, die Regel für Agent Flows und Obergrenzen je Agent.
- Microsoft, Copilot Studio pricing und deutsche Preisseite, abgerufen am 15. Oktober 2026. Verwendet für den Paketpreis in US-Dollar und Euro, den Preis der Microsoft-365-Copilot-Lizenz, die Ersparnis beim Vorauszahlungsplan und die Azure-Voraussetzung.
- Microsoft Learn, Pay-as-you-go meters (Power Platform), 14. Oktober 2026, abgerufen am 15. Oktober 2026. Verwendet für den Preis von 0,01 US-Dollar pro Credit.
- Microsoft Learn, Choose between Agent Builder and Copilot Studio to build your agent, 30. September 2026, abgerufen am 15. Oktober 2026.
- Microsoft Learn, Quotas and limits (Copilot Studio), 6. Oktober 2026, aktualisiert am 15. Oktober 2026, abgerufen am 15. Oktober 2026.
- Microsoft Learn, Geographic data residency in Copilot Studio, aktualisiert am 7. Oktober 2026, abgerufen am 15. Oktober 2026.
